Afrikaforum Bayern - Key Visual

Afrikaforum Bayern 2026

7. Mai, Universität Bayreuth. Zur Anmeldung

Wie viel Bayern steckt in Afrika und wie viel Afrika braucht Bayerns Zukunft?

Unter dem Titel „Wieviel Bayern steckt in Afrika – und wieviel Afrika braucht Bayerns Zukunft?“ bietet das Afrikaforum Bayern kleinen und mittleren Unternehmen eine einzigartige Plattform, um sich umfassend über die spannenden Perspektiven in den wichtigsten Märkten Afrikas zu informieren und den Schritt auf diesen sich rasant entwickelnden Kontinent zu wagen. Die bayerischen IHKs, die AHKs der Region sowie zahlreiche Expertinnen und Experten unterstützen Sie mit ihrem Fachwissen und ihrer langjährigen Erfahrung dabei, die Herausforderungen zu meistern und die vielfältigen Chancen zu ergreifen, die Afrika bietet.

Trotz der komplexen Rahmenbedingungen gibt es in Afrika mehrere Länder und Märkte mit großem Potenzial, geprägt von dynamischem Wachstum und einer jungen, aufstrebenden Bevölkerung. Das Forum greift die Frage auf, wie bayerische Unternehmen bereits heute in Afrika aktiv sind und welche Impulse aus Afrika für die Zukunftsfähigkeit der bayerischen Wirtschaft wichtig werden. Entdecken Sie beim Afrikaforum, welche Länder und Branchen besonders vielversprechend sind, und diskutieren Sie mit, wie eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Bayern und Afrika gestaltet werden kann. Seien Sie dabei und gestalten Sie aktiv Ihre erfolgreiche Zukunft in Afrika!

Kerndaten

Datum: Donnerstag, 7. Mai 2026
Zeitraum: 9:00 – 17:00 Uhr
Ort: Universität Bayreuth, Bayern, Deutschland

Forschungszentrum für Afrikastudien (FZA)
Universitätsstraße 30
95447 Bayreuth (Google Maps)

Die Veranstaltung ist für alle Teilnehmenden kostenfrei.


Programm:

Programmänderungen vorbehalten. Für mehr Informationen aufklappen.
Simultanübersetzung Deutsch – Englisch bei den Hauptprogrammpunkten (Begrüßung, Keynotes und Paneldiskussionen) ist vorhanden.

Tagesmoderation: Yvonne Kay Odhiambo

Yvonne Kay Odhiambo ist Unternehmerin, Sprachtrainerin, Moderatorin und interkulturelle Beraterin sowie Präsidentin der Wirtschaftsjunioren Augsburg. Mit ihrer internationalen Erfahrung unterstützt sie Führungskräfte und Teams dabei, erfolgreich über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg zu kommunizieren, und bringt Expertise in Cultural Intelligence, Leadership und Zusammenarbeit in vielfältigen Teams ein.

Schirmherr Tobias Gotthardt, MdL
Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

Staatssekretär Tobias Gotthardt setzt sich im Bayerischen Wirtschaftsministerium gezielt für den Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen zum afrikanischen Kontinent ein. Afrika versteht er als dynamischen Nachbarkontinent mit bisher ungenutzten Chancen für nachhaltiges Wachstum, Innovation und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Unterstützung bayerischer Unternehmen beim Eintritt in Märkte mit hohem Kooperationspotenzial, etwa im Bereich der Umwelttechnologie, der Wasserwirtschaft, oder der Agrartechnologie und Nahrungsmittelversorgung. Durch Delegationsreisen und den Ausbau bayerischer Wirtschaftsrepräsentanzen vor Ort stärkt er den direkten Austausch mit afrikanischen Partnern auf unternehmerischer und politischer Ebene. Ziel ist eine langfristige, faire und wirtschaftlich erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Bayern und den Ländern Afrikas.

Foto © StMWi

Universitätspräsident Prof. Dr. Stefan Leible

Prof. Dr. Stefan Leible, Präsident der Universität Bayreuth, eröffnet das wirtschaftliche Afrikaforum mit einer Begrüßung. Unter seiner Leitung hat sich die Universität Bayreuth als international anerkannter, global vernetzter Standort für Afrikaforschung etabliert und interdisziplinäre Kooperationen weiterentwickelt. Insbesondere die enge und gleichberechtigte Zusammenarbeit mit Partneruniversitäten und Institutionen auf dem afrikanischen Kontinent prägt das Profil der Universität. Mit Schwerpunkten wie dem in Deutschland einzigartigen Exzellenzcluster Africa Multiple, dem kürzlich eröffneten Forschungszentrum für Afrikastudien sowie zahlreichen Transfer- und Kooperationsprojekten schlägt die Universität Bayreuth Brücken zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Begrüßung durch Prof. Dr. Leible unterstreicht den Anspruch der Universität, nachhaltige wissenschaftliche und wirtschaftliche Partnerschaften mit Afrika aktiv mitzugestalten.

Foto © Universität Bayreuth

Afrika spielt für viele bayerische Mittelständler als Absatz- und Beschaffungsmarkt bislang noch keine bedeutende Rolle. Dabei bietet der Kontinent vielfältige wirtschaftliche Chancen. Gerade im Bereich der Digitalisierung entwickeln afrikanische Unternehmen innovative Lösungen, die auch für deutsche Unternehmen äußerst interessant sein können. Wir möchten daher verschiedene Unternehmen zu Wort kommen lassen, die in Afrika aktiv sind, um andere an ihren Erfahrungen teilhaben zu lassen. Ziel ist es, bestehende Klischees abzubauen, neue Perspektiven zu eröffnen und den einen oder anderen Aha-Moment zu schaffen.

Moderation: Dr. Johanna Horzetzky, Teamleiterin International, IHK für Oberfranken Bayreuth

Highlights aus Oberfranken und ganz Bayern:

Timo Piwonski, CEO Iprotex GmbH & Co.KG
Die Iprotex GmbH & Co.KG ist ein Full-Service-Spezialist für Technische Textilien weltweit. Der Hauptsitz der Firma liegt im oberfränkischen Münchberg. Der Großteil der Kunden kommt aus der Automobilindustrie.

Frederik Hornung, Gründer ZamBam Sports
ZamBam Sports ist ein junges Start-up von Studierenden aus Augsburg und Karlsruhe. In den letzten Jahren wurde das erste Produkt, nachhaltige Fußballschienbeinschoner aus Bambus mit lokalen Partnern in Sambia, Uganda, Ruanda und Simbabwe entwickelt.

Elmar Lindner, Vice President Application Center Petrochemicals / Chemicals KSB SE & Co. KGaA
Die KSB SE & Co. KGaA engagiert sich in Afrika sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich. Das Unternehmen ist mit Vertriebs- und Servicestandorten unter anderem in Südafrika, Ghana und Kenia vertreten und unterstützt dort Infrastrukturprojekte in den Bereichen Wasser- und Abwassermanagement, Industrie und Energie. Ein besonderer Fokus liegt auf effizienten Pumpenlösungen zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung sowie auf nachhaltigen Projekten, etwa Brunnenbau-Initiativen in ländlichen Regionen.

tba, DESKO GmbH
DESKO ist ein Technologieunternehmen aus Bayreuth, das Scanner und Lösungen zur automatischen Erfassung und Überprüfung von Ausweis- und Kartendaten entwickelt. Die Systeme werden weltweit in Bereichen wie Flughäfen, Behörden, Banken und Sicherheitsanwendungen eingesetzt. Auch im afrikanischen Markt engagiert sich DESKO zunehmend, etwa über Branchenplattformen wie das ID4Africa Annual General Meeting sowie durch Partnerschaften für Anwendungen in Grenzkontrollen, Flughäfen und digitalen Identitätssystemen. DESKOs Systeme sind in über 120 Ländern im Einsatz.

Shashamane, Inhaber Endale Mekuria
„Shashamane“ serviert traditionelles äthiopisches Essen. Die Speisen sind allesamt mit authentischen Gewürzen zubereitet, die ihre milde, aber spürbare Schärfe eher langsam entfalten. Echte äthiopische Küche – frisch, würzig, voller Seele.

Dr. Auma Obama zählt zu den profiliertesten Stimmen für eine zukunftsorientierte Entwicklungszusammenarbeit in Afrika. Die promovierte Germanistin, Soziologin und Gründerin der Sauti Kuu Foundation setzt sich seit vielen Jahren für einen Paradigmenwechsel ein: weg von kurzfristiger Hilfe, hin zu nachhaltiger Selbstermächtigung.

Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen Bildung, Eigenverantwortung und strukturelle Chancengleichheit. Auma Obama betont, dass Entwicklungszusammenarbeit nur dann wirksam ist, wenn sie lokale Kontexte ernst nimmt und junge Menschen befähigt, ihre Zukunft selbst zu gestalten. „Afrika braucht keine Almosen, sondern faire Rahmenbedingungen“, lautet eine ihrer zentralen Botschaften.

Mit ihrer Stiftung Sauti Kuu („Starke Stimmen“) fördert sie insbesondere Kinder und Jugendliche in ländlichen Regionen Kenias. Die Programme verbinden Schulbildung mit praxisnaher Ausbildung, Landwirtschaft, Gesundheitswissen und sozialer Kompetenz. Ziel ist es, Perspektiven vor Ort zu schaffen und Abhängigkeiten zu vermeiden.

In Vorträgen und internationalen Foren plädiert Auma Obama zudem für eine kritischere Betrachtung globaler Wirtschaftsstrukturen. Entwicklungszusammenarbeit müsse partnerschaftlich, transparent und langfristig angelegt sein – und dürfe nicht von westlichen Interessen dominiert werden.

Auma Obama steht für eine Entwicklungsarbeit, die auf Würde, Dialog und nachhaltige Wirkung setzt. Ihre Stimme erinnert daran, dass echte Entwicklung dort beginnt, wo Menschen befähigt werden, ihre eigenen Potenziale zu entfalten.

Info unter: www.aumaobama.de
Foto © Management Auma Obama

Panel II: Gemeinsam wachsen – Agrar- und Lebensmittelinnovationen

Das Panel richtet den Blick auf Geschäftschancen und Rahmenbedingungen in afrikanischen Agrar- und Lebensmittelmärkten. Im Mittelpunkt stehen tragfähige Kooperationen zwischen deutschen und afrikanischen Akteuren, die auf gegenseitigem Vertrauen, gemeinsamen Interessen und fairem Nutzen basieren. Diskutiert werden nachhaltige Ansätze entlang der gesamten landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette, die Investitionen anstoßen, Wissenstransfer fördern und lokale Strukturen stärken. Zudem geht es um digitale Lösungen, verbesserten Marktzugang und passende Finanzierungsmodelle, von denen beide Seiten profitieren. Ziel ist es, Produktivität, Qualität und Nachhaltigkeit langfristig zu steigern und gemeinsam eine klimafreundliche, ressourcenschonende Landwirtschaft voranzubringen.

Moderation: Niklas Kremmling, IHK für München und Oberbayern

Debra Egerue, Leiterin MarkteintrittsabteilungAHK Nigeria
Die Delegation der Deutschen Wirtschaft in Nigeria fördert gezielt nachhaltige Kooperationen im Agrar- und Lebensmittelsektor. Über ihr Kompetenzzentrum Agribusiness unterstützt sie Partnerschaften entlang der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette, stärkt Investitionen und begleitet den Wissenstransfer zwischen deutschen und nigerianischen Akteuren. Ziel ist es, Produktivität, Qualität und Nachhaltigkeit im nigerianischen Agrarsektor langfristig zu verbessern.

Kizito Odhiambo, CEO, AgriBORA
Als agri-fintech Unternehmenentwickelt agriBORA digitale Lösungen, um die Landwirtschaft in Afrika zu stärken. Über eine Plattform verbindet das Unternehmen sichere Lagerung, verbesserten Marktzugang und Finanzierungsmöglichkeiten, sodass Kleinbauern und Agrarakteure ihre Produkte professioneller vermarkten und stabilere Einkommen erzielen können. Damit leistet agriBORA einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Nachernteverlusten und zur Stärkung regionaler Agrarsysteme.

Harald Braungardt, Gründer, STEP Systems GmbH
Das Unternehmen STEP Systems entwickelt, produziert und vermarktet tragbare und stationäre Analysesysteme und -geräte für die Boden-, Wasser- und Luftanalytik. Die Anwendungsmöglichkeiten reichen vom Einsatz in der professionellen Pflanzenproduktion über den mobilen Vor-Ort-Einsatz für Berater bis hin zur Verwendung in Forschung und Ausbildung. Innovationen spielen seit der Gründung im Januar 2004 eine zentrale Rolle im Unternehmen.

Luis Kramer, R&D, Molecular Biology, Coastal Biotech
Coastal Biotech ist ein Biotechnologie-Startup aus Freising, das nachhaltige Lösungen für die Landwirtschaft entwickelt. Das Unternehmen nutzt Meeresorganismen wie Algen und Mikroorganismen, um biobasierte Enzyme und Biostimulanzien herzustellen, die Pflanzenwachstum und Bodenfruchtbarkeit auf natürliche Weise fördern. Ziel ist es, leistungsfähige Alternativen zu synthetischen Agrarchemikalien bereitzustellen und so eine klimafreundlichere, ressourcenschonende Landwirtschaft zu unterstützen.

George Warutere, Leiter Markteintrittsabteilung & Unternehmensentwicklung, AHK Ostafrika
Die AHK Ostafrika unterstützt deutsche Unternehmen mit fundierter Expertise in den Bereichen Landwirtschaft und Lebensmittelwirtschaft in Ostafrika. Die Region bietet großes Potenzial entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von moderner Agrartechnologie bis hin zur Lebensmittelverarbeitung.


Workshop Finanzierung

Leitung: Christian Hartmann, IHK Nürnberg für Mittelfranken

mit
Hans Joachim Hebgen, Agentur für Wirtschaft und Entwicklung
Herwig Maaßen, PricewaterhouseCoopers GmbH (PwC)
René auf der Landwehr, Euler Hermes AG
Stephan Faulhaber,
Sparkasse International Nordbayern

Wie lassen sich deutsch-afrikanische Kooperationen tragfähig finanzieren? Der Finanzierungsworkshop im Rahmen des Afrikaforums bringt bayerische und afrikanische Unternehmen sowie relevante Netzwerkpartner gezielt zusammen. Im Fokus stehen praxisnahe Einblicke in Förderinstrumente, Finanzierungsmodelle und Absicherungsmechanismen für gemeinsame Projekte. Neben kurzen Impulsen bietet das Format Raum für Austausch, konkrete Fragen und die Anbahnung neuer Partnerschaften – für nachhaltige Investitionen und langfristige Zusammenarbeit zwischen Bayern und afrikanischen Märkten.

Workshop Fachkräfte

Leitung: Horst Bauernfeind, GIZ Kenia

mit
Colins Kingunza, EMONS Logistics

Dr. Makram Ben Hamida, AHK Tunesien
Maren Diale-Schellschmidt, AHK Ägypten

Wie können bayerische und afrikanische Unternehmen gemeinsam Fachkräftepotenziale erschließen und langfristige Kooperationen aufbauen? Der Fachkräfteworkshop im Rahmen des Afrikaforums bringt Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Netzwerkpartner aus Bayern und afrikanischen Ländern gezielt zusammen. Im Mittelpunkt stehen Modelle der Fachkräftegewinnung, Qualifizierungspartnerschaften sowie Best-Practice-Beispiele für nachhaltige Mobilitäts- und Ausbildungsprogramme. Neben kompakten Impulsen bietet das Format Raum für Austausch, Vernetzung und die Entwicklung konkreter Kooperationsansätze – für eine zukunftssichere Fachkräftestrategie auf beiden Seiten.

Wirtschaft trifft Wissenschaft: Ein Gespräch über Rohstoffe

Gesprächspartner Wissenschaft: Prof. Dr.-Ing. Christoph Helbig, Lehrstuhl für Ökologische Ressourcentechnologie, Universität Bayreuth
Gesprächspartner Wirtschaft: Walter Englert, E&P Focus Africa Consulting GmbH
& Top of the Table 2025, ausgezeichnet vom Africa.Table in der Kategorie Beratung

Moderation: Jonathan Kaupenjohann (BDI)

Afrikanische Rohstoffe sind ein zentraler Bestandteil globaler Wertschöpfungsketten – von Metallen aller Art bis hin zu Schlüsselmaterialien für Batterien. Doch welche ökologischen und ökonomischen Auswirkungen sind mit ihrem Abbau und ihrer Weiterverarbeitung verbunden? Und wie lassen sich Materialströme transparent, nachhaltig und partnerschaftlich gestalten? Wie verlaufen Materialströme auf dem afrikanischen Kontinent selbst? Welche Rolle spielen kritische Rohstoffe wie Cobalt für die Batterieproduktion – und wie prägt etwa China als Akteur diese Märkte?

Vernetzung Automotive/Maschinenbau

mit
Ullrich Umann (GTAI Casablanca)
Dr. Oliver Blank (AHK Algerien)

Das Vernetzungstreffen Automotive / Maschinenbau bietet einen strukturierten Rahmen für Unternehmen der Automobil-, Zuliefer- und Maschinenbaubranche, um ihre Erfahrungen im Afrikageschäft zu teilen, bestehende Aktivitäten zu reflektieren und strategisch weiterzuentwickeln. Bayerische und afrikanische Unternehmensvertreter werden vor Ort anwesend sein und haben die Möglichkeit, erste konkrete Gespräche zu führen. Im Mittelpunkt steht jedoch zunächst der offene Dialog, der Erfahrungsaustausch, die Vernetzung und das Ausloten gemeinsamer Potenziale entlang der automobilen und maschinenbaulichen Wertschöpfungsketten.

Vernetzung Digitales / Cybersicherheit

mit
Dr. Cornelia Nicodemus (IHK für Oberfranken Bayreuth)
Abel Alechenu (ad2b Solutions)

Das Vernetzungstreffen Digitales / Cybersicherheit lädt Fach- und Führungskräfte, Unternehmer und Unternehmerinnen sowie Interessierte aus Wirtschaft und Forschung zu einem intensiven Austausch ein. Im Mittelpunkt stehen Chancen, Herausforderungen und Best Practices rund um digitale Transformation, IT-Sicherheit und den Aufbau resilienter Infrastrukturen auf dem afrikanischen Kontinent. Nutzen Sie die Gelegenheit, Kontakte zu Experten zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und potenzielle Partnerschaften für Projekte in Afrika zu entwickeln.

Panel III: Energie und Wasser für morgen im afrikanisch-bayerischen Dialog

Die nachhaltige Sicherung von Wasser- und Energieversorgung ist eine der zentralen Zukunftsaufgaben – weltweit und insbesondere in vielen afrikanischen Märkten. Im Fokus stehen innovative Lösungen für sauberes Wasser ebenso wie Technologien im Bereich Wasserstoff, insbesondere für den Aufbau einer sicheren und leistungsfähigen Wasserstoffinfrastruktur. Dabei geht es um integrierte Ansätze, die Wasser-, Energie- und Versorgungssysteme ganzheitlich denken und langfristig tragfähig gestalten. Zudem werden Chancen und Rahmenbedingungen für den Markteintritt deutscher Unternehmen in Afrika beleuchtet. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie nachhaltige Energie- und Versorgungslösungen gemeinsam mit lokalen Partnern entwickelt und erfolgreich umgesetzt werden können.

Moderation: Walter Englert, E&P Focus Africa Consulting GmbH

Natalie Kolbe, Delegierte der deutschen Wirtschaft, AHK Côte d’Ivoire
Die AHK Côte d’Ivoire verfügt über fundierte Expertise im Bereich Umwelttechnologien und begleitet deutsche Unternehmen beim Markteintritt. Die ivorische Regierung treibt den Infrastrukturausbau gezielt voran, um den Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Versorgung zu verbessern. Daraus ergeben sich vielfältige Geschäftschancen, insbesondere in den Bereichen Wasser, Abwasser und nachhaltige Entwicklung.

James Clarke, CEO & Head of Sales, PPU Umwelttechnik GmbH
Die PPU Umwelttechnik GmbH produziert Kläranlagen für die private, kommunale, industrielle und dezentrale Abwasserbehandlung. Unter dem Markennamen ClearFox® verkauft das Unternehmen in Bayreuth produzierte Kläranlagen in die ganze Welt, auch in verschiedene afrikanische Länder.

Alexander Ampaw, Finance Director Ghana, Tullow Ghana Limited
Tullow Oil Ghana Limited ist ein zentraler Akteur im ghanaischen Energiesektor und verfügt über langjährige Erfahrung in der Exploration und Förderung von Offshore-Öl- und Gasressourcen. Durch seine umfassende Marktkenntnis und operative Expertise bietet Tullow Oil wertvolle Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Energiesektor.

Workshop Lieferanten

Leitung: Leonard Klaßen, IHK München

mit
Frederik Hornung (ZamBam Sports)
Patrick Federl (IPD, Import Promotion Desk)

Wie können Lieferketten zwischen Bayern und afrikanischen Märkten resilient, transparent und nachhaltig gestaltet werden? Der Workshop beleuchtet aktuelle Herausforderungen und Chancen entlang internationaler Wertschöpfungsketten – von Diversifizierungsstrategien über Compliance-Anforderungen bis hin zu partnerschaftlichen Beschaffungsmodellen. Neben praxisnahen Impulsen bietet das Format Raum für Austausch zwischen bayerischen und afrikanischen Unternehmen sowie Netzwerkpartnern – mit dem Ziel, tragfähige und zukunftsorientierte Lieferbeziehungen aufzubauen.

Workshop Logistik

Leitung: Michael Monnerjahn, GTAI

mit
Olaf Schaefer (M & M Militzer & Münch GmbH)

Irene Pinkrah (M & M Militzer & Münch GmbH)

Effiziente Logistik ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für internationale Geschäftsbeziehungen. Der Workshop widmet sich zentralen Fragen rund um Transportwege, Infrastruktur, Zollprozesse und digitale Lösungen im Handel zwischen Bayern und afrikanischen Ländern. Bayerische und afrikanische Unternehmen sowie relevante Akteure aus dem Logistikbereich kommen zusammen, um Erfahrungen zu teilen, Herausforderungen offen zu diskutieren und konkrete Kooperationsansätze zu entwickeln – für leistungsfähige und verlässliche Handelsstrukturen.


Programmänderungen vorbehalten. Für mehr Informationen aufklappen.

6. Mai 2026, ab 18:00 Uhr: Bayreuther Stadtgespräch(e)
Bridges of Opportunity, mit Paneldiskussion „Beyond Capital – Neue Finanzarchitekturen für echte Teilhabe“

Ort: Iwalewahaus
Moderation: Mary Njeri, AiDiA – Afrodeutscher Startup Pitch, Berlin

18:30 Uhr: Begrüßung mit anschließendem Impulsvortrag von Natalie Schrogl

18:50 Uhr: Paneldiskussion
Panelisten:
Natalie Schrogl, Lead Management Consultant Cassini Consulting AG, München
Prof. Dr. Stefan Ouma, Sprecher des Instituts für Afrikastudien, Bayreuth
Marie-Claire Bartmann, Impacc, Gemeinnützige Venture-Capital-Fonds, Nairobi
– Wildcard, tba

20:00 Uhr: Q&A

20:20 Uhr: Networking-Abend mit Afrohouse-Musik, Fingerfood & Getränken

21:30 Uhr: Ausklang & Mediengespräche

7. Mai 2026: Afterwork-Party nach der Konferenz

Zeit Revue passieren zu lassen, Kontakte zu intensivieren und bei bester Afrobeats-Musik, die Konferenz aus- und nachklingen lassen.

8. Mai 2026: Unternehmensbesichtigung & Kulturelles Bayreuth


Ganztägige Kunstausstellung des Iwalewahaus zum Thema „100 Jahre Schwarze Geschichte in Bayreuth

Diese Ausstellung ist nicht nur eine Hommage an die Vergangenheit, sondern auch ein kraftvoller Aufruf an die Zukunft. Seit 100 Jahren ist die Kunst ein Mittel zur Wahrheitsfindung, Befreiung und Freude in schwarzen Gemeinschaften. Das Iwalewahaus feiert dieses Erbe und fördert gleichzeitig die Stimmen, die das nächste Jahrhundert prägen werden.


Ihre Gesprächspartner zur individuellen Terminvereinbarung:

Ägypten

Frau Maren Diale-Schellschmidt

Geschäftsführerin AHK Ägypten

Äthiopien

Frau Mekdelawit Yeshitila

Leiterin des Bayerischen Büros in Addis Abeba

Algerien

Herr Dr. Oliver Blank

Geschäftsführer AHK Algerien

Angola

Herr Michael Wuta

Dienstleistungs- und Projektmanager
AHK Angola

Côte d’Ivoire

Frau Natalie Kolbe

Delegierte der deutschen Wirtschaft AHK Côte d’Ivoire

Ghana

Frau Abena Karikari

Projektleiterin Kompetenzzentrum Energie & Umwelt AHK Ghana

Marokko

Herr Ullrich Umann

GTAI Casablanca

Nigeria

Frau Debra Egerue

Leiterin Markteintrittsabteilung AHK Nigeria

Ostafrika

Herr George Warutere

Leiter Dienstleistungen & Markteintritt und -entwicklung
AHK Kenia

Südliches Afrika

Frau Vera Massie

Leiterin des Wasserportfolios
AHK Südliches Afrika

Tunesien

Herr Dr. Makram Ben Hamida

Leiter Markterschließung / DEinternational
AHK Tunesien

Business Scout
for Development

Herr Oliver Wagener

Agentur für Wirtschaft und Entwicklung/GIZ

Exportkredit-
garantien der Bundesrepublik
Deutschland

Herr René Auf der Landwehr

Euler Hermes AG

Investitions-
garantien

Herr Herwig Maaßen

PwC

Wirtschafts-
netzwerk Afrika

Herr Michael Monnerjahn

GTAI


Alle Hintergrundinformationen zum Afrikaforum Bayern, zur Universität Bayreuth, zum Africa Multiple Cluster of Excellence und Auslandshandelskammernetzwerk finden Sie hier.


Anmeldung

Anmeldungen Afrikaforum 2026


Veranstalter

Partner

Aussteller & Gesprächspartner